Eine der bekanntesten Stiftungen des Woiwoden Stefan des Grosen und auch das bekannteste Baudenkmal fur die mittelalterliche religiose Kunst in der Bukowina. Nur wenige Kilometer von Gura Humorului entfernt. Voronet liegt friedlich eingebettet in einem ruhigen Tal zu Füssen bewaldeter Berge.
1488 lies Stefan Der Grose das Kloster als Anerkennung fur einen guten Rat seines getreuen Ratgebers, des Ermiten Daniil, errichten. Daniil ist auch in der Klosterkirche begraben, seine in Stein gehauene Klause ist bei Kloster Putna.
Im Jare 1547 vurde die geschlossene Vorhalle an die Kirche hinzubaut. Die ausseren Wandmallereien sind dem Metropoliten Grigorie Rosca zu verdanken. Die Aussenwand ist für ihr “Voronet blau” berühmt geworden. Der Herold Marcus scheint der Maler der Fresken zu sein. Seine Arbeiten sind durch die Farbenharmonie und die Strenge der Komposition auf dem berühmten blauen Hintergrund gekennzeichnet. “Das Jungste Gericht” an der Westwand ist berührend und bezaubernd in Einem. Die Vorhalle der Kirche wurde im Jahre 1550 im Auftrag des Bischofs Teofan ausgemalt. Die Umgebung der kirche bewahrt Reste einiger Baustellen, auch die des Glokenturms. Die ausere Dekoration des Kloster Voronet endet in der bedeutenden Epoche des Petru Rares (1527-1538 und 1541-1546).